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Erster Vibrator worauf achten?

Erster Vibrator – Was zu beachten ist

Der erste Vibrator ist für jede, vor allem junge Frau, etwas ganz besonderes. Eventuell wird er noch vor dem ersten Kontakt zu einem Sexualpartner gekauft und hilft den eigenen Körper kennen zu lernen. Dies macht die Anschaffung nicht nur zu einem ganz besonderen Erlebnis, sondern kann die junge Frau auch langfristig prägen. Deshalb sollte die Anschaffung nicht unüberlegt und vollkommen spontan sein. Besonders sollte sich eine junge Frau dabei nicht von anderen

Erster Vibrator worauf achten?

Erster Vibrator worauf achten?

Menschen beeinflussen lassen, denn ein Vibrator ist erstmal etwas sehr persönliches. Besonders wenn es das erste Sexspielzeug überhaupt ist und die junge Frau noch gar keine Vorstellungen hat, was ihr gefällt und was nicht, sollte die Auswahl umso sorgfältiger sein.

Welcher Vibrator passt zu mir?

Hier muss leider erst ein negativer Hinweis angeführt werden:

Wenn es das erste Sexspielzeug überhaupt ist – gar keiner!

Als erstes Sexspielzeug zum Kennenlernen des eigenen Körpers ist ein Vibrator eher störend als hilfreich. Egal wie leise er vom Hersteller oder Shop beschrieben wird – er ist es nicht. Es gibt nur laute Vibratoren und weniger laute Vibratoren. Am Anfang lenken jedoch alle mehr oder weniger ab und das ständige Summen kann sehr störend sein. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel und etwas Musik zum Überdecken der Vibratorgeräusche kann helfen. Die Vibration selbst kann ebenfalls störend sein. Ein Vibrator hat nunmal ein gewisses Eigenleben und die ersten Berührungen können eher erschreckend als angenehm sein.

Deshalb ist die Empfehlung für das allererste Sexspielzeug ein batterieloser Dildo!

Wenn es jedoch tatsächlich ein Vibrator sein soll, dann gibt es eine Reihe von Dingen zu beachten. Dazu zählen Größe und Form, Material und selbstverständlich die gesamte Qualität des Produkts. Ein guter Vibrator macht Spaß und kann viele Jahre lang einwandfrei brauchbar sein, ein schlechter hingegen kann nach nur wenigen Stunden kaputt sein.

Größe und Form

Die Größe spielt, wie bei einem echten Penis, nur selten eine Rolle. Meistens hat ein großer Vibrator mehr Nachteile als Vorteile und kann unangenehm oder sogar schmerzhaft sein. Der durchschnittliche Penis ist etwa 15 cm lang und 4 cm dick. Diese Größe kann als Richtwert für den ersten Vibrator genommen werden und wird meistens genau richtig sein.

Der Versuch einen zu langen Vibrator einzuführen kann darin resultieren, dass er „bis zum Anschlag“ geht und tief im Unterleib ein unangenehmes Gefühl oder Schmerzen verursacht. Einen zu dicken VIbrator einzuführen kann darin enden, dass die Vagina überdehnt wird und eventuell kleine Risse bekommt, die erstmal bluten und später vernarben.
Dieses Narbengewebe ist weniger flexibel als gesundes Gewebe und kann zu weiteren Komplikationen führen. Im Zweifelsfall, und dies gilt besonders bei zierlich gebautem Becken, sollte lieber ein kleineres Modell gewählt werden!

Erster Vibrator worauf achten

Erster Vibrator worauf achten

Bei der Form gibt es eine nahezu unendlich große Auswahl. Von gerade bis gebogen, mit einem Ende oder einem zweiten Ende für die Klitoris und von glatt bis genoppt gibt es alle Variationen. Welches Modell hier am besten geeignet ist, ist unmöglich im Voraus zu sagen.

Dies hängt von jeder einzelnen Frau ab, welche Vorlieben sie hat und welche erogenen Zonen bei ihr besonders sensibel sind. Hier hilft letztlich nur ausprobieren. Falls schon Erfahrungen mit einem Dildo oder mit den eigenen Händen vorliegen, vereinfacht dies die Auswahl und es sollten entsprechende Modelle gewählt werden, die genau die richtigen Zonen stimulieren.

Ohne Erfahrungen ist ein möglichst einfacher Vibrator empfehlenswert, mit dessen Spitze einzelne Punkte gezielt stimuliert werden können. Diese Suche wird oft genauso viel Spaß machen, wie das genaue Wissen um die erogenen Zonen und kann einen einfachen glatten, geraden Vibrator durchaus zum langjährigen Lieblingsmodell werden lassen. Ohnehin wird jedoch der erste Vibrator kaum der letzte sein – mit der Erfahrung werden sich die persönlichen Vorlieben zunehmend deutlicher zeigen.

Welches Material?

Es gibt fast genauso viele Materialien aus denen ein Vibrator gefertigt sein kann, wie es Formen gibt. Es gibt Modelle aus Kunststoff, aus Silikon, aus Latex, aus Aluminium und sogar aus Holz. Alle haben sowohl Vor- als auch Nachteile und auch hier spielt der eigene Geschmack eine Rolle. Latex kann bekanntlich Allergien auslösen und ist daher manchmal nicht geeignet.

Erster Vibrator worauf achten?

Erster Vibrator worauf achten?

Metall fühlt sich bei der ersten Berührung kalt an und nach kurzen Unterbrechungen kühlt es auch sehr schnell wieder aus. Diese Kälte kann für die eine Frau einen angenehmen Reiz darstellen, für eine andere unangenehm sein.

Holz leitet Wärme dagegen sehr schlecht weiter und gibt nach dem ersten Kontakt sehr schnell ein angenehm warmes Gefühl. Kunststoff ist das pflegeleichteste Material, jedoch muss hier besonders an den Nahtstellen sauber gearbeitet worden sein, damit keine über stehenden Kanten eine Verletzungsgefahr darstellen. Im Allgemeinen wird jedoch Kunststoff die erste Wahl sein und bei sorgfältiger Auswahl in jedem Fall einen sehr guten und vor allem pfelgeleichten Vibrator bieten.

Sicherheit

Ein Vibrator ist ein elektrisches Gerät. Zwar bietet der Batteriebetrieb kaum Potential für gefährliche Stromschläge, jedoch kann eindringende Feuchtigkeit oder eine ausgelaufene Batterie ein großes Verletzungsrisiko darstellen. Es ist deshalb extrem wichtig, dass hochwertige Modelle gewählt werden, die nicht alleine nach dem Aussehen oder dank einer schön klingenden Beschreibung im Online Shop ausgesucht werden. Hier sind Prüfsiegel von zentraler Bedeutung.

Das TÜV Siegel ist hierbei ein ernsthaftes Qualitätsmerkmal. Falls keine Siegel vorhanden sind, muss selbst geprüft werden: 

es dürfen keine scharfen und spitzen Stellen von der Produktion vorhanden sein, der Motor darf nicht heiß laufen und es darf keine Feuchtigkeit eindringen. Sind diese Punkte sicher gestellt, ist zumindest keine hohe Verletzungsgefahr gegeben.

Wie lange der Vibrator hält, weiß man leider auch bei hochwertigen Modellen nie im Voraus. Zwei Dinge kann man jedoch tun, die die Lebenserwartung verbessern: Hochwertige, immer neue Batterien verwenden und diese nach Gebrauch entfernen und nach Gebrauch den Vibrator gründlich reinigen und abtrocknen. So setzt sich kein Schmutz fest, der das Material angreift oder im schlimmsten Fall zu einem Gesundheitsrisiko werden könnte.

Zusammenfassung:

  • als erstes Sexspielzeug ist ein Dildo einem Vibrator vorzuziehen
  • kleinere Modelle sind im Zweifelsfall besser – als Richtwert können 15 x 4 cm dienen
  • die Form sollte anfangs schlicht sein
  • das Material ist Geschmackssache, sofern keine Unverträglichkeiten bestehen
  • TÜV Siegel, hochwertige Verarbeitung, frische Batterien und gute Pflege garantieren eine hohe Lebensdauer

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